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Von Arzt zu Arzt

Von Arzt zu Arzt: Informationen über die ersten Maßnahmen an der StorkKlinik

Jede Behandlung beginnt mit einem Beratungsgespräch, bei dem wir alle vorliegenden Befunde sowie eventuell bereits stattgefundene Kinderwunschbehandlungen durchsprechen. Vor dem Besuch muss jede Frau, die sich einer Kinderwunschbehandlung unterziehen möchte, die elektronische Patientenakte auf unserer Website ausfüllen. In Verbindung mit dem Beratungsgespräch führen wir eine gynäkologische Ultraschalluntersuchung durch. Ist unser Arzt der Auffassung, dass weitere Untersuchungen erforderlich sind, werden diese, soweit möglich, in Verbindung mit dem Gespräch durchgeführt. Danach besprechen wir die verschiedenen Behandlungsformen und Möglichkeiten.

Wir arbeiten für jede Frau einen an ihre individuellen Bedürfnisse angepassten Therapieplan aus, bei dem insbesondere Alter, zurückliegende Behandlungen, Befunde sowie eventuelle Wünsche berücksichtigt werden. Wir legen großen Wert darauf, dass die Frau immer im Mittelpunkt der Behandlung steht und bestmöglich und ehrlich beraten wird.

Von Arzt zu Arzt: Informationen über Spendersamen

Jede Samenbank definiert die verschiedenen Spendertypen anders, wir benutzen folgende Bezeichnungen:

  • Anonym: Grundlegende Angaben (Augenfarbe, Haarfarbe, Größe, Gewicht)
  • Anonym plus: Grundlegende Angaben sowie Blutgruppe und Tätigkeit/Ausbildung
  • Das Kind kann den Namen später erfahren: Anonym plus mit der Möglichkeit, die Identität zu einem späteren Zeitpunkt zu erfahren
  • Bekannter Spender: Ein bekannter Samenspender ist der Frau bzw. dem Paar persönlich bekannt und hat sich damit einverstanden erklärt, seinen Samen für eine künstliche Befruchtung der Frau zur Verfügung zu stellen, obwohl er und die Frau weder verheiratet sind noch in einer Partnerschaft leben.

Ein bekannter Spender ist nach dänischem Recht gegenüber dem Kind unterhaltspflichtig, das Kind hat gegenüber dem bekannten Spender einen Erbanspruch.

Nach dänischem Recht sind bei einem bekannten Spender spezielle Untersuchungen erforderlich, mit denen sichergestellt wird, dass keine Infektionen oder Erbkrankheiten vorliegen.

Eine Behandlung mit frischem Samen ist nicht zulässig, da zuerst die Untersuchungsbefunde einschl. NAT-Test vorliegen müssen. Deswegen wird bereitgestellter Samen immer zuerst eingefroren.

Von Arzt zu Arzt: Informationen über die In-vitro-Fertilisation

Die In-vitro-Fertilisation ist die am häufigsten durchgeführte Behandlung, wenn nach den Untersuchungen feststeht, dass die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft auf natürlichem Weg oder mittels Insemination gering ist. Gründe hierfür können verschlossene Eileiter sein, eine geringe Samenqualität oder das hohe Alter der Frau.

Die In-vitro-Fertilisation ist auch dann (abhängig vom Grund für die Unfruchtbarkeit) Mittel der Wahl, wenn nach 3–6 Inseminationen keine Schwangerschaft erreicht wurde.

Die hormonelle Stimulation kann kurz (Stimulation mit FSH ab 3. Zyklustag) oder lang (2-wöchige Down-Regulation mit GnRH-Agonist ab 21. Zyklustag, dann Stimulation mit FSH) sein.

IVF (ohne Mikroinsemination) kommt dann zur Anwendung, wenn die Samenqualität zur Befruchtung der Eizellen ausreichend erscheint.

ICSI (Mikroinsemination) ist bei sehr schlechter Samenqualität indiziert, wenn die Samenzellen die Eizellen erfahrungsgemäß nicht direkt befruchten können. Dieses Verfahren wird auch bei der Eizellspende verwendet.

Eizellspende: Auf eine Eizellspende wird zurückgegriffen, wenn mit den Eizellen der Frau keine Schwangerschaft möglich ist (mehrere zurückliegende erfolglose IVF-Behandlungen) oder wenn die Eizellen aufgrund von Krankheiten oder Erbkrankheiten ungeeignet sind.

Doppelspende: Bei dieser Behandlungsform werden sowohl Spendereizellen als auch Spendersamen verwendet. Sie ist für Paare und alleinstehende Frauen geeignet. Ein eventuell geborenes Kind muss den Namen mindestens eines Spenders erfahren dürfen. Diese Behandlung verlangt eine medizinische Indikation. Mit anderen Worten ist sie nicht zulässig für lesbische Paare, die einfach ein Kind der anderen Frau austragen möchten.

Follikelpunktion

Erfolgt ambulant unter Lokalanästhesie. Eine normale Follikelpunktion dauert etwa 10–15 Minuten und ist praktisch schmerzfrei, da der Frau kurz vorher ein schnell wirkendes Morphinpräparat injiziert wird.

Im Labor

IUI: Die Samenprobe wird am Morgen abgeliefert. Die Samenzellen werden mittels Gradientenzentrifugation aufbereitet und für die Insemination vorbereitet. Der aufbereitete Samen wird mithilfe eines dünnen Katheters direkt in die Gebärmutter injiziert.

IVF: Jeder Oozyte wird mit 100.000–150.000 Samenzellen zusammengebracht und in einen Inkubator transferiert, in dem Temperatur, CO2, O2 und Luftfeuchtigkeit optimal eingestellt sind.

ICSI: In jede Oozyte wird eine Samenzelle injiziert. Danach werden die befruchteten Oozyten ebenfalls in einen Inkubator transferiert.

Eizelltransfer

Am 2., 3. oder 5. (Blastozystentransfer) Tag nach der Eizellentnahme. Generell empfehlen wir den Transfer eines Embryos oder einer Blastozyste. Der Transfer von zwei Embryonen/Blastozysten ist bei geringer Embryonenqualität, hohem Alter oder mehreren erfolglosen Versuchen indiziert.

Von Arzt zu Arzt: Informationen über die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft

IUI: Bei der Insemination einer Frau, die das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, beträgt die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft etwa 18–20 %. Ist die Frau älter, sinkt die Wahrscheinlichkeit auf etwa 10–14 % pro Behandlung.

IVF/ICSI: Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft bei der In-vitro-Fertilisation ist abhängig vom Alter der Frau, der Anzahl transferierter befruchteter Eizellen und der Anzahl Tage, in denen die befruchteten Eizellen kultiviert wurden. Unsere Ergebnisse für IUI und IVF/ICSI finden Sie hier.

Von Arzt zu Arzt: Informationen über erforderliche/empfohlene Befunde

Frau: Analyse der Hormone FSH, LH, Estradiol (Probenentnahme am 2.–4. Zyklustag) sowie TSH, Prolaktin und AMH. Analyse auf Viren: HIV 1+2, Anti-HBc, HBsAg, Anti-HCV (Befund von einem gemäß ISO 15189 oder 17025 zertifizierten Labor)

  • Gewebeprobe des Gebärmutterhalses
  • Chlamydia-Befund (Laborbefund)
  • Rubella-Antikörper
  • Blutdruck
  • Ultraschall von Gebärmutter und Eierstöcken mit AFC (Antral Follicle Count)

Außerdem benötigen wir, sofern zutreffend, eine Kopie der Patientenakten zurückliegender Kinderwunschbehandlungen.

Mann: Samenprobe und Analyse auf Viren: HIV 1+2, Anti-HBc, HBsAg, Anti-HCV (Befund von einem gemäß ISO 15189 oder 17025 zertifizierten Labor).

Außerdem muss die elektronische Patientenakte auf unserer Website ausgefüllt werden.

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