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Fortpflanzung der Frau: der weibliche Zyklus

Fortpflanzung der Frau: der weibliche Zyklus – Grundlage für die Entstehung neuen Lebens

Wenn Paare schwanger werden möchten, ist die erste und grundlegendste Frage meist die nach den „fruchtbaren“ Tagen. Deswegen haben Sie sich sicher schon sehr gründlich mit dem weiblichen Zyklus beschäftigt. Wie viele andere Vorgänge im Organismus wird auch der Zyklus der Frau hormonell gesteuert – genauer gesagt vom Mittelhirn (Hypothalamus) aus: Von hier werden hormonelle Signale an die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) gesendet, die die Produktion der Sexualhormone FSH (follikelstimulierendes Hormon) und LH (luteinisierendes Hormon) anstoßen. 

Erste Hälfte des weiblichen Zyklus (1.–14. Tag)

Die erhöhte FSH-Produktion regt die Reifung von ein bis drei Eizellen in den Eierstöcken (Ovarien) an. Jede Eizelle befindet sich in einem Eibläschen (Follikel), das für die Produktion der weiblichen Sexualhormone (Östrogene) zuständig ist. Diese Hormone sorgen für den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) und ein geringfügiges Öffnen des Gebärmutterhalses (Cervix). Außerdem wird dadurch die Produktion von Gebärmutterhalssekret (Zervixschleim) stimuliert, das optimale Bedingungen für das Eindringen von Samenzellen schafft. 

Mitte des weiblichen Zyklus (etwa 14.–16. Tag)

In der Mitte des Zyklus sind die Follikel vollständig ausgereift und haben das Maximum der Östrogenproduktion erreicht. Diese hohe Östrogenmenge führt zur Ausschüttung des luteinisierenden Hormons (LH) aus der Hypophyse. Dieses Sexualhormon verursacht ein Platzen des Follikels und damit die Freisetzung der reifen Eizelle – den Eisprung (Ovulation). Aus den Resten des Follikels entsteht der Gelbkörper (Corpus luteum), in dem das Hormon Progesteron gebildet wird. Kommt es zu einer Befruchtung, unterstützt Progesteron die Aufrechterhaltung der Schwangerschaft. Die reife Eizelle wird vom Eileiter aufgenommen und wandert in Richtung Gebärmutterhöhle. Die Eizelle ist jetzt für etwa 24 Stunden befruchtungsfähig. 

Fortpflanzung der Frau: Wann ist der optimale Zeitpunkt für eine Befruchtung?

Nach dem Eisprung ist eine Eizelle etwa 24 Stunden lang befruchtungsfähig. Samenzellen hingegen können 48 Stunden und länger im weiblichen Genitaltrakt überleben. Der optimale Zeitpunkt für eine Befruchtung beginnt damit zwei Tage vor dem Eisprung und endet 24 Stunden danach. Der Eisprung erfolgt aber nicht immer am selben Tag des Zyklus und lässt sich auch nicht eindeutig bestimmen. Deswegen gilt der Zeitraum zwischen dem 9. und 16. Tag des weiblichen Zyklus als für eine Befruchtung optimal.

Wenn Sie Fragen zu diesem oder weiteren Themen haben, sprechen Sie uns gerne jederzeit an: Unsere Experten helfen Ihnen mit Blick auf Ihre individuelle Situation gerne weiter. 

Fortpflanzung der Frau: Steuerung des weiblichen Zyklus

Hypothalamus: Bereich im Mittelhirn, der die vegetativen Körperfunktionen steuert.

Hypophyse: auch Hirnanhangdrüse genannt, an der Unterseite des Gehirns, ist das zentrale Steuerorgan des Hormonsystems.

Gonadotropin-releasing-Hormon (GnRH): gehört zu den Freisetzungshormonen und wird vom Hypothalamus zur Hypophyse transportiert, wo die Ausschüttung von Sexualhormonen stimuliert wird.

Follikelstimulierendes Hormon (FSH): weibliches, in der Hypophyse gebildetes Sexualhormon, das Wachstum und Reifung der Eizellen stimuliert.

Luteinisierendes Hormon (LH): weibliches, in der Hypophyse gebildetes Sexualhormon, das den Reifungsprozess der Eizellen abschließt.

Östrogen: weibliches, in den Eierstöcken gebildetes Sexualhormon, das die Gebärmutterschleimhaut aufbaut.

Progesteron: auch Gelbkörperhormon genannt, das vom Gelbkörper gebildet wird und die Schwangerschaft im Frühstadium aufrechterhält.

hCG: humanes Choriongonadotropin, das sogenannte Schwangerschaftshormon.

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