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Hormonelle Störungen

Hormonelle Störungen: Das hormonelle Gleichgewicht als Fruchtbarkeitsfaktor

Hormone sind für Ihren Körper und damit auch für Ihre Fruchtbarkeit sehr wichtig. Sie sind die Botenstoffe des Körpers und steuern eine große Anzahl biologischer Prozesse, unter anderem den größten Teil der Physiologie der Fortpflanzung. Im Falle einer hormonellen Störung kann auch die Fruchtbarkeit herabgesetzt sein. Deswegen untersuchen wir an der StorkKlinik immer das hormonelle Gleichgewicht einer Frau. Die Hormonbefunde aus unserem Labor geben Aufschluss über Ihre hormonelle Situation. Liegt eine Hormonstörung vor, klären wir, welche Behandlungsmöglichkeiten für Sie infrage kommen.

Wie entstehen Hormonstörungen?

Unser Körper ist ein hoch komplexes Gebilde, dies gilt natürlich auch für das Hormonsystem. Schon kleinste Änderungen können die Hormone aus dem Gleichgewicht bringen. Ein solches Ungleichgewicht kann seinen Ursprung oder Auslöser in einer Störung der Hypophyse oder der Schilddrüse haben. Eine weitere mögliche Ursache ist eine Störung bei Botenstoffen wie GnRH, das die Produktion der Sexualhormone in der Hypophyse steuert.

Die Fruchtbarkeit einer Frau kann aus drei Gründen indirekt durch diese Botenstoffe beeinflusst werden:

  1. Störung des Follikelwachstums
  2. Störung des Eisprungs
  3. Unzureichende Entwicklung des Gelbkörpers bzw. der Progesteron-Bildung

Auch der BMI kann Auslöser eines hormonellen Ungleichgewichts sein: Über- oder Untergewicht, größere Gewichtsschwankungen Stress und Medikamente sind hier denkbare Ursachen. In seltenen Fällen kann eine Hormonstörung auch durch Tumoren ausgelöst werden.

Das PCO-Syndrom – häufige Ursache für Hormonstörungen

PCOS – das polyzystische Ovarialsyndrom –ist eine Fehlfunktion der Eierstöcke. Es ist das Resultat mehrerer hormoneller Störungen, die sich gegenseitig beeinflussen und potenzieren. Zu den besonderen Kennzeichen von PCOS gehören erhöhte Werte männlicher Sexualhormone (Androgene) im Blut der Frau.
Aufgrund der erhöhten Produktion von FSH und LH entwickeln sich mehr Follikel in den Eierstöcken als normal. Der dabei entstehende hohe Testosteronspiegel verhindert allerdings eine Reifung der Eizellen. Diese gehen dann zugrunde, ohne dass es zu einem Eisprung kommt. Die Follikelreste erscheinen im Ultraschall wie kleine schwarze Zysten an den Eierstöcken.

Frauen mit PCOS haben in der Regel eine sehr unregelmäßige oder keine Menstruation. Eine Frau mit PCOS hat mehrere Möglichkeiten, schwanger zu werden, u. a. eine medikamentöse Therapie oder eine künstliche Befruchtung.

Weitere Ursachen für das Ausbleiben einer Schwangerschaft

Weitere Ursachen für ein Ausbleiben der Schwangerschaft können mehrere Hormonstörungen sein, die gleichzeitig auftreten. Hohe Prolaktinwerte gehen häufig Hand in Hand mit einer Stoffwechselstörung. In Verbindung mit PCOS werden dabei auch häufig hohe Androgenspiegel festgestellt. An der StorkKlinik beraten wir Sie im Rahmen einer Hormonuntersuchung umfassend zu den Ursachen und Symptomen. 

Hypophysenstörung/GnRH-Störung: Die Hypophyse wird wegen ihrer Position auch als Hirnanhangdrüse bezeichnet. Sie steuert die Produktion der weiblichen Sexualhormone FSH und LH. Ist die Funktion der Hypophyse oder die Produktion des Botenstoffs GnRH im Hypothalamus gestört, kann dies die Eizellenreifung beeinträchtigen. 

Gelbkörperschwäche: Produziert der nach dem Eisprung entstehende Gelbkörper zu wenig Gelbkörperhormon (Progesteron), erschwert das die Einnistung einer Eizelle in der Gebärmutter und das Risiko für einen frühen Schwangerschaftsabbruch steigt.

Stoffwechsel: Produziert die Schilddrüse zu wenig jodhaltige Schilddrüsenhormone, löst das im Zwischenhirn (Hypothalamus) eine verstärkte Ausschüttung des schilddrüsenstimulierenden Hormons TRH aus. TRH stimuliert auch die Prolaktinproduktion, sodass der Eisprung durch den erhöhten Prolaktinspiegel ausbleiben kann.

Erhöhtes Prolaktin: Das Hormon Prolaktin wird eigentlich während der Stillzeit ausgeschüttet und hemmt die Produktion von FSH und LH, sodass nur selten ein Eisprung stattfindet. Bei Nichtstillenden wird die verstärkte Prolaktinproduktion durch eine Störung der Hypophyse ausgelöst.

Vorzeitige Menopause (POF, Premature Ovarian failure): Wenn die Eierstöcke schon vor dem 40. Lebensjahr ihre Tätigkeit einstellen, findet kein Eisprung mehr statt.

In der Regel lassen sich hormonelle Störungen gezielt über eine Blutanalyse nachweisen. Möglicherweise gibt es aber noch weitere Ursachen, die eine Schwangerschaft verhindern.  Unsere Ärzte stimmen die Diagnostik und nachfolgende Behandlungsmethoden individuell auf Ihren Fall ab, um Ihre Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft zu optimieren.

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