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Endometriose Untersuchung für alleinstehende und lesbische Frauen in Dänemark

Endometriose – chronische Erkrankung als Ursache für Unfruchtbarkeit

Endometriose ist eine gutartige, aber häufig schmerzhafte, chronische Erkrankung bei Frauen im reproduktiven Alter. Gewebe, das dem der Gebärmutterschleimhaut ähnlich ist, siedelt sich auf verschiedenen Organen ab, z. B. der Gebärmutter, dem Bauchfell, den Eileitern, den Eierstöcken, der Blase oder dem Darm. Da sich dieses Endometriosegewebe biologisch fast wie die eigentliche Gebärmutterschleimhaut verhält, kann es zu Blutungen, später zu Entzündungen und Vernarbungen im Bauchraum kommen. Als Folge dieser Veränderungen können Schmerzen auftreten, die oft eine zeitliche Abhängigkeit zum Menstruationszyklus aufweisen.

Symptome einer Endometriose: Das Endometriosegewebe außerhalb der Zyklische Veränderungen  Gebärmutter wird wie die Gebärmutterschleimhaut während der Menstruation Schmerzen abgestoßen, was im Frühstadium der Erkrankung normalerweise zu massiven Regelschmerzen führt. Nach einiger Zeit werden diese Schmerzen in der Regel chronisch und treten unabhängig von der Regelblutung auf. Die Schmerzen können auch durch Geschlechtsverkehr provoziert werden.

In einigen Fällen wird die Endometriose bei der Untersuchung auf Unfruchtbarkeit festgestellt. Die Symptome sind von Frau zu Frau unterschiedlich und außerdem kein Anzeichen für den Schweregrad der Erkrankung.

Ursachen der Erkrankung

Die Ursachen einer Endometriose sind noch nicht eindeutig geklärt. Allerdings gibt es verschiedene Theorien für diese Gewebeveränderungen. Hierzu gehören unter anderem:

  • Zellen der Gebärmutterschleimhaut gelangen mit rückwärts fließendem Menstruationsblut in den Bauchraum (retrograde Menstruation) 
  • Zellen der Gebärmutterschleimhaut gelangen über Blut- und Lymphgefäße zu anderen Organen
  • Genetische Faktoren, die Gewebeveränderungen auslösen
  • Fehlfunktion des Immunsystems
  • Umwelteinflüsse, insbesondere Umweltgifte wie PCB, DDT und Dioxine, die auf das Hormonsystem einwirken

Aufgrund der zahlreichen unterschiedlichen Symptome und des komplexen Verlaufes liegt die Vermutung nahe, dass die Erkrankung mehr als eine Ursache hat. Heute geht man von einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren als Krankheitsursache aus. 

Behandlung der Erkrankung

Patientinnen mit Endometriose und Kinderwunsch stehen mehrere Behandlungsoptionen zur Verfügung: medikamentös, chirurgisch oder eine Kombination davon. Die für Sie optimale Therapie wird während des ersten Beratungsgesprächs besprochen. Dem gehen umfassende Untersuchungen voraus sowie Beratungen mit unseren Fachärzten, da die Therapie für jede Patientin individuell festgelegt wird. 

Die Form der Kinderwunschbehandlung, Insemination oder IVF/ICSI, hängt vom Ausprägungsgrad der Endometriose ab sowie davon, ob bei Ihnen noch weitere, die Fruchtbarkeit einschränkende Umstände berücksichtigt werden müssen.

Diagnose: Die Diagnosestellung erfolgt in der Regel anhand einer Ultraschalluntersuchung und, falls erforderlich, einer Bauchspiegelung (Laparoskopie). Kleinere Endometriose-Herde werden dabei während dieses Eingriffs entfernt.

Im Falle von umfangreichen Gewebeveränderungen oder Verwachsungen an schwer zugänglichen Stellen kann ein größerer Eingriff (Laparotomie) notwendig werden.

Bei Patientinnen mit Kinderwunsch hat der vollständige Erhalt aller Organe höchste Priorität. Für Sie bedeutet dies, dass große Endometriose-Herde an Gebärmutter oder Eileitern nicht immer vollständig entfernt werden können. Aus diesem Grund kann anschließend eine medikamentöse Therapie eingeleitet werden, die die Endometriose bis zum Beginn der Kinderwunschbehandlung abschwächt. 

Endometriose – Zahlen und Fakten

  • Endometriose ist nach Gebärmutter-Myomen (gutartigen Tumoren) die zweithäufigste gynäkologische Erkrankung.
  • Geschätzt 7-15 % aller Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter sind von Endometriose betroffen, viele von ihnen ohne Diagnose.
  • Die Zahl der Endometriose-Neuerkrankungen wird auf 40.000 pro Jahr geschätzt.
  • Oft bleibt Endometriose lange unerkannt – im Schnitt vergehen sechs Jahre vom Auftreten erster Symptome bis zur Diagnose.
  • Endometriose-Patientinnen werden unterschieden in Sterilitätspatientinnen, bei denen eine Fruchtbarkeitsstörung aufgrund der Erkrankung vorliegt, sowie Schmerzpatientinnen ohne unerfüllten Kinderwunsch, die unter den körperlichen Symptomen der Endometriose leiden.

Im Internet finden sich zahlreiche Artikel über Endometriose, beispielsweise vom dänischen Endometriose-Verband:

www.endo.dk.

Quelle: Stiftung Endometriose-Forschung, Deutschland

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