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Kryokonservierung

Aufbewahrung von Zellen und Geweben mittels Kryokonservierung

Die Kryokonservierung ist ein spezielles Verfahren, durch das Zellen und Gewebe über einen längeren Zeitraum für eine spätere Verwendung aufbewahrt werden können. Dabei werden diese bei -196 °C in flüssigem Stickstoff eingefroren und gelagert. Die Bezeichnung dieser Technik leitet sich aus dem altgriechischen Wort „kryos“ ab, was „Kälte“ bedeutet.

Was kann durch Kryokonservierung eingelagert werden?

Die Kryokonservierung ist eine gängige Methode bei der Kinderwunschbehandlung:

  • Unbefruchtete Eizellen

Bei unbefruchteten Eizellen besteht immer noch ein relativ hohes Risiko, dass diese während des Kryokonservierungsvorgangs Schaden nehmen können. Unbefruchtete Eizellen haben nämlich einen höheren Wasseranteil als befruchtete Eizellen und sind daher gegenüber dem Einfrieren deutlich empfindlicher. Daher können die Wasserkristalle, die sich während des Einfrierprozesses bilden, mehr Schaden einrichten. Trotzdem stellen eingefrorene, unbefruchtete Eizellen ein wertvolles Eizellendepot dar, welches zur Erfüllung des zukünftigen Kinderwunsches dienen kann.

  • Befruchtete Eizellen im Vierzell- und  Achtzellstadium sowie  Blastozystenstadium

Durch die Anwendung spezieller Kryokonservierungsverfahren, bei denen Zellen mit einem membranschützenden Medium, dem Kryoprotektivum, versetzt werden, werden Zellen in einen Zustand versetzt, der eine mehrjährige Aufbewahrung ohne Beeinträchtigung ihrer Lebensfähigkeit gewährleistet, sodass sie bei Bedarf aufgetaut werden können. 

Wann ist eine Kryokonservierung sinnvoll?

1. Im Rahmen einer künstlichen oder assistierten Befruchtung

Es ist häufig sinnvoll, befruchtete Eizellen einzufrieren. Diese können dann bei Bedarf weiterkultiviert und eingesetzt werden, beispielsweise, wenn sich das Elternpaar ein weiteres Kind wünscht. Diesen Vorgang bezeichnet man auch als Kryotransfer. Der Vorteil der Kryokonservierung besteht in diesem Fall darin, dass sich die Frau keiner erneuten Hormonbehandlung und Eizellentnahme (Follikelpunktion) unterziehen muss.

2. Social Freezing

Manche jungen Frauen wünschen sich zwar ein Kind, sie können oder möchten aber aus persönlichen Gründen in ihrer derzeitigen Lebensphase noch keine Schwangerschaft. Sei es, dass zum Beispiel die eigene Karriere dagegenspricht oder der passende Partner fehlt. Diese Frauen können sich in Dänemark ihre Eizellen für einen späteren Zeitpunkt einfrieren lassen.

Wie verläuft ein Kryotransfer?

Wenn eine Frau oder ein Paar den Wunsch hegt, eine eingefrorene befruchtete Eizelle für eine Schwangerschaft zu nutzen, kann diese weiterkultiviert und in die Gebärmutter übertragen werden. Man spricht dabei von einem Kryotransfer. Unbefruchtete Eizellen, die eingefroren waren, werden vorher – immer durch eine intrazytoplasmatische Spermieninjektion – befruchtet.

Der Kryotransfer kann bei optimalen Zyklusverhältnissen ohne eine hormonelle Unterstützung durchgeführt werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut durch Östrogene zu unterstützen und optimal auf die Einnistung der Eizelle vorzubereiten. Die Dicke der Gebärmutterschleimhaut kann der Arzt mittels Ultraschall ausmessen. Ist sie dick genug, wird durch die Gabe des Gelbkörperhormons Progesteron ein Eisprung simuliert. Dadurch verändert sich die Struktur der Schleimhaut und sie ist zur Aufnahme von Embryonen bereit. Als dritte Möglichkeit kommt die hormonelle Stimulation mit dem Hormon FSH zur Unterstützung der Follikelreifung vor dem Embryotransfer infrage. Jetzt kann der Arzt den Embryo/die Embryonen mit einem weichen Katheter in die Gebärmutter einsetzen.

Welche möglichen Risiken können bei der Kryokonservierung auftreten?

Die Kryokonservierung wird seit vielen Jahren angewandt. Die meisten Studien zeigen keine nachteiligen Auswirkungen auf. Eine individuelle Beratung ist jedoch immer Teil der Behandlung.

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