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Werden Sie Eizellspenderin

Möchten Sie Ihre Eizellen für andere Frauen spenden?

Als Eizellspenderin können Sie anderen Frauen helfen, ihren Traum vom Wunschkind zu erfüllen. Zahlreichen Frauen können aufgrund von Krankheit wie z. B. Krebs, frühzeitigem Eintritt der Wechseljahre, Turner-Syndrom oder Erbkrankheiten nicht mit ihren eigenen Eizellen schwanger werden.

In Dänemark besteht ein großer Mangel an Eizellspenden. Aus diesem Grund reisen viele Frauen mit Kinderwunsch ins Ausland, um eine Eizellspende durchführen zu lassen.

Aber glücklicherweise finden sich in Dänemark inzwischen immer mehr Frauen, die sich dieser Problemstellung bewusst sind und gerne helfen möchten. Ihnen sind Frauen mit Kinderwunsch für ihre Spende sehr dankbar.

Dänisches Gesetz zur Eizellspende

In Dänemark ist es gesetzlich verboten, eine Frau für eine Eizellspende zu bezahlen. Aus diesem Grund erhalten Sie für Ihre Spende nur einen symbolischen Betrag in Höhe von DKK 7.000.

Eine Eizellspende kann anonym erfolgen oder, wie bei einer Samenspende so, dass das Kind nach Vollendung des 18. Lebensjahres den Namen der Spenderin erfahren kann. Außerdem besteht jetzt die Möglichkeit, eine eigene Spenderin zu finden. Mit anderen Worten können Frauen jetzt Eizellen von einer Ihnen bekannten Frau erhalten, beispielsweise einer Freundin, einer Kollegin oder einer Angehörigen, aber nicht beispielsweise der eigenen Mutter.

Um Eizellspenderin zu werden, müssen Sie zwischen 18 und 35 Jahre alt und gesund sein. In Ihrer Familie – und natürlich bei Ihnen – dürfen keine Erbkrankheiten diagnostiziert sein.

Sie können Ihre Einwilligung zur Eizellspende selbstverständlich widerrufen, allerdings spätestens am Tag vor der Eizellentnahme.

Ablauf der Eizellspende

Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, Eizellen zu spenden, werden Sie zuerst zu einem unverbindlichen Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin eingeladen. Während dieses Gesprächs werden Sie ausführlich über die ethischen und rechtlichen Aspekte einer Eizellspende informiert. Sie können sich beispielsweise für eine anonyme oder nicht anonyme Spende entscheiden. Außerdem wird der gesamte Ablauf mit Ihnen besprochen. Wenn Sie nach diesem Gespräch weiterhin Eizellen spenden möchten, füllen Sie einen Fragebogen aus, in dem sie unter anderem Angaben zu Ihrem Gesundheitszustand, Erbkrankheiten in der Familie usw. machen.

Darüber hinaus werden Ihnen Blutproben entnommen, die auf Infektionskrankheiten untersucht werden. Außerdem wird eine genetische Untersuchung auf bestimmte Erbkrankheiten durchgeführt.

In einem normalen Zyklus bildet sich normalerweise nur eine reife Eizelle pro Monat, die befruchtet werden kann.

Bei einer Eizellspende ist jedoch eine hormonelle Stimulation notwendig, damit in Ihren Eierstöcken mehrere Eizellen gebildet werden.

Vor Behandlungsbeginn führt der Arzt eine vaginale (durch die Scheide) Ultraschalluntersuchung Ihrer Eierstöcke und Gebärmutter durch. Sie müssen eine Einwilligungserklärung zur Spende unterzeichnen.

Im Anschluss daran erläutert Ihnen ein Pfleger die nächsten Behandlungsschritte und erklärt Ihnen die Hormoneinnahme. Selbstverständlich beantwortet er auch alle Ihre Fragen. Bevor Sie die Klinik verlassen, erhalten Sie von uns ein Rezept. 

Hormonbehandlung

Am 2. oder 3. Tag Ihres Zyklus, d. h. am Tag nach Beginn der Menstruation, beginnen Sie mit der Einnahme des follikelstimulierenden Hormons (FSH). Das Medikament ist mit unterschiedlichen Bezeichnungen erhältlich. Allen ist jedoch gemein, dass sie die Reifung mehrerer Eizellen stimulieren. Das Hormon wird einmal täglich unter die Bauchhaut injiziert. Die Injektionen können dann vorgenommen werden, wenn es in Ihren Tagesablauf passt, allerdings sollten sie immer ungefähr zur gleichen Tageszeit (+/- 1 Stunde) erfolgen.

Am 7. Zyklustag nehmen Sie nach Absprache mit der Klinik ein weiteres Hormon, Orgalutran, das einen frühzeitigen Eisprung verhindert. Auch dieses Hormon wird von Ihnen injiziert, am besten am Morgen.

Kontrolluntersuchung nach 8–10 Tagen

Ihre nächste Kontrolluntersuchung findet 8–10 Tage nach Behandlungsbeginn statt. Dabei kontrollieren wir mit einer Ultraschalluntersuchung, ob die hormonelle Stimulation die Entwicklung einer passenden Anzahl Eibläschen bewirkt hat. Eventuell muss daraufhin die Hormondosis angepasst werden. Dann wird ein neuer Termin für eine erneute Ultraschalluntersuchung einige Tage später vereinbart. Die meisten Frauen erhalten die Stimulation 10–12 Tage lang, ehe die Eizellentnahme geplant werden kann. In jedem Fall teilen wir Ihnen das Datum der Eizellentnahme zwei Tage vorher mit.

Injektion mit eisprungauslösendem Hormon

Wenn die Eizellen ausgereift sind, wird die Eizellentnahme geplant. Wir informieren Sie darüber, wann Sie das eisprungauslösende Hormon injizieren müssen. Dieses Hormon wird immer abends injiziert, normalerweise 34–37 Stunden vor der geplanten Eizellentnahme.

Für den Erfolg der Entnahme ist es entscheidend, dass der Zeitpunkt der Injektion des eisprungauslösenden Hormons genau eingehalten wird.

Sie beenden die Injektion von Orgalutran an dem Tag, an dem Sie die eisprungauslösende Spritze injizieren. Sind sehr viele Eibläschen herangereift, kann die eisprungauslösende Spritze Schmerzen im Bauch verursachen. Ab der eisprungauslösenden Injektion sollten Sie reichlich Flüssigkeit trinken, am besten täglich 3 Liter.

Mögliche Gründe für einen Behandlungsabbruch:

  • Die Ultraschalluntersuchung zeigt zu wenig Eibläschen
  • Die Ultraschalluntersuchung zeigt zu viele Eibläschen
  • Sie werden krank, haben hohes Fieber oder dergleichen.

 

Beispielhafter Ultraschall-Scan der Eierstöcke nach/während der Stimulation

Die schwarzen Bereiche stellen einen mit Flüssigkeit gefüllten Hohlraum = Follikel (Eibläschen) dar. Jeder Follikel enthält höchstens eine Eizelle, manche Eibläschen können jedoch leer sein.

Wie läuft eine Eizellentnahme ab?

1. Eizellentnahme

Vor der Eizellentnahme wird ein leichtes Frühstück ohne Milchprodukte empfohlen.

Sie treffen zum vereinbarten Termin ein (normalerweise zwischen 8 und 10 Uhr) und bleiben etwa 1–2 Stunden in der Klinik.

Da Sie aufgrund der Medikamente, die Sie von uns vor der Eizellentnahme erhalten und die sie später einnehmen, nicht Auto fahren dürfen, ist es empfehlenswert, eine Begleitperson mitzubringen.

2. Vorbereitung

Unmittelbar vor der Eizellentnahme legt ein Pfleger Ihnen einen Venenkatheder (Venflon). Der Arzt und ein Bioanalytiker kontrollieren, ob Namen und dänische Personennummer übereinstimmen. Sie erhalten ein schmerzstillendes Medikament, während der Arzt eine örtliche Betäubung der Scheidenswand durchführt.

Die Medikamente machen Sie etwas schläfrig, Sie sind aber die ganze Zeit überwacht. Puls und Blutdruck werden während des gesamten Eingriffs überwacht.

3. Eizellentnahme

Für die eigentliche Eizellentnahme, die auch als Follikelpunktion bezeichnet wird, wird unter Ultraschallkontrolle eine dünne Nadel durch die Scheidenswand in die Eierstöcke geführt. Jeder Follikel wird punktiert und die Flüssigkeit abgesaugt. Eine vorhandene Eizelle wird dabei mit abgesaugt.

Wir bemühen uns, alle Eibläschen zu leeren. Sie werden sofort informiert, wenn eine Eizelle abgesaugt wurde. Allerdings enthält nicht jeder Follikel eine Eizelle. Der Bioanalytiker untersucht die abgesagte Flüssigkeit unter dem Mikroskop auf Eizellen. Sie können die Eizellentnahme auf dem Ultraschallmonitor verfolgen.

Ihre Begleitung kann, wenn Sie das möchten, während der Eizellentnahme neben Ihnen sitzen.

Die Entnahme dauert normalerweise 10–20 Minuten. Danach ruhen Sie sich etwa 1 Stunde lang in der Klinik aus. Wir empfehlen Ihnen, den Rest des Tages zu Hause zu ruhen. An den nächsten Tagen kann es zu einer leichten Blutung aus der Scheide kommen. Diese ähnelt einer leichten Menstruation. Das Blut stammt von den Einstichen der Nadel in die Scheide – nicht aus der Gebärmutter. Sie können außerdem Schmerzen verspüren, die mit Paracetamol gelindert werden können. Sie sollten sich nach Hause begleiten lassen, da Sie während der nächsten 24 Stunden nicht Auto fahren dürfen und auch nicht alleine sein sollten. Nach dem Eingriff können noch bis zu einer Woche lang leichte Beschwerden auftreten.

Weitere Informationen

Komplikationen bei der Eizellentnahme

Sollte es nach der Eizellentnahme entgegen alle Erwartungen zu einer starken Blutung kommen oder starke Schmerzen oder Fieber auftreten, rufen Sie uns an, um Rücksprache mit unserem Personal zu halten.

Ein Mitglied unseres Teams für Eizellspenden wird Sie nach der Spende kontaktieren, um mit Ihnen den zurückliegenden Verlauf zu besprechen und wie Sie diesen erlebt haben. Sie werden auch gefragt, ob Sie möglicherweise zu einer weiteren Spende bereit sind.

Wie oft kann ich Eizellen spenden?

Einer weiteren Eizellspende liegt nichts im Wege. Zwischen zwei Spenden sollten Sie jedoch mindestens einen Monat lang Pause machen. Sie können insgesamt sechsmal Eizellen spenden, aber nur einmal an jedem Kinderwunschzentrum. Wenn Sie schon einmal Eizellen an einem Kinderwunschzentrum gespendet haben, können Sie dies also später an einem anderen Zentrum wiederholen.

Eizellspenden sind freiwillig

Wenn Sie sich bereit erklären, Eizellen zu spenden, müssen Sie wissen, dass Sie Ihre Entscheidung jederzeit zurücknehmen können, selbst am Tag der Eizellentnahme. Ziehen Sie Ihre Einwilligung unmittelbar nach der Entnahme zurück, werden die Eizellen vernichtet. Sie müssen uns Ihre Entscheidung aber auf jeden Fall spätestens am Tag der Eizellentnahme mitteilen.

Der symbolische Betrag für die Eizellspende wird am selben Tag auf ihr Konto überwiesen, an dem die Eizellen entnommen werden.

Disclaimer Eizellspende

Die deutschen VivaNeo-Kinderwunschzentren bieten keine Beratungs-, Behandlungs- oder sonst begleitende oder vorbereitende Leistungen in Bezug auf Eizellspenden an. In Deutschland ist die Eizellspende und damit verbundene Leistungen gem. § 1 Abs. 1 ESchG strafbar. Wenn Sie sich in einem deutschen VivaNeo-Zentrum zu anderen Leistungen beraten lassen haben, dürfen unsere Zentren in Dänemark, den Niederlanden und Österreich Ihnen keine Behandlung mit gespendeten Eizellen anbieten.

 

 

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