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Eizellspende

Eizellspende – mit minimaler Wartezeit in Dänemark

„Meine Eltern haben mir schon als kleines Kind erzählt, dass meine Mutter sich Eizellen von einer anderen Frau ‚leihen‛ musste, um mich zu bekommen. Ich fand das eine ganz wunderbare Geschichte, kann mich aber nicht mehr so genau daran erinnern. Das war wohl nicht sehr wichtig für mich. Meine Mutter ist ja meine Mutter, auch wenn einige meiner Gene nicht von ihr stammen.“

– 16-jähriges Spenderkind

Immer mehr junge Frauen entscheiden sich inzwischen dafür, einem ungewollt kinderlosen Paar das größte Geschenk zu machen, das man sich vorstellen kann. Noch vor einigen Jahren war die Zahl der Paare, die vergeblich warteten oder Hilfe im Ausland suchten, sehr hoch. Heute können wir diese Behandlung allen Paaren in Dänemark anbieten. Wartezeiten gibt es nicht mehr.

Wann ist eine Eizellspende notwendig?

Es gibt viele Gründe dafür, dass ein Paar eine Eizellspende benötigt. Zu den wichtigsten gehören:

  • Früher Beginn der Wechseljahre
  • Entfernung der Eierstöcke aufgrund einer Krebserkrankung
  • Chromosomenfehler bei der Frau, der die Geburt eines gesunden Kindes verhindert

Gibt es eine Altersgrenze für Eizellspenden

Die Altersgrenze für den Empfang eine Eizellspende beträgt 46 Jahre.

Ist eine Doppelspende gesetzlich zulässig?

Eine Doppelspende, d. h. die Verwendung von sowohl gespendeter Eizelle als auch gespendetem Samen, ist in Dänemark gesetzlich verboten – bis auf Weiteres!

Einiges deutet darauf hin, dass sich dies ändern kann. Das dänische Gesundheitsministerium hat im Frühjahr 2017 eine Änderung der Rechtslage vorgeschlagen, sodass in Zukunft eine Doppelspende dann möglich ist, wenn eine eindeutige medizinische Indikation für die Verwendung von sowohl Eizell- als auch Samenspende vorliegt. Der ethische Rat in Dänemark hat ebenfalls empfohlen, eine Doppelspende zu ermöglichen, sodass ein kinderloses Paar Eltern eines Kindes mit sowohl Samen als auch Eizellen von Spendern werden kann.

Von wem stammen die Eizellen einer Eizellspende?

Von wem stammen die Eizellen einer Eizellspende?

Sie können eine Eizellspende von einer Ihnen bekannten Spenderin, einer anonymen Spenderin oder einer Spenderin erhalten, deren Name das Kind später erfahren darf.

Eine bekannte Spenderin ist normalerweise eine Person, die Sie kennen und die Ihnen ihre Eizellen spenden möchte.

Dabei kann es sich um eine Schwester, ein anderes Familienmitglied oder jede Frau handeln, die Sie kennen.

Die Eizellspende kann auch von einer unbekannten Frau stammen. Mit uns finden Sie eine geeignete Spenderin. Bei der Wahl einer anonymen Spenderin werden Merkmale wie zum Beispiel Blutgruppe, Haut-, Augen- und Haarfarbe, Statur, Größe und Gewicht berücksichtigt.

Die Frau, die ihre Eizellen spendet, ist zwar die biologische Mutter, rechtlich gesehen geht die Mutterschaft bei einer solchen Spende jedoch auf die Empfängerin der Spende über.

Welche Anforderungen werden an eine Eizellspenderin gestellt?

Jede Spenderin muss in den Ländern, in denen Eizellspenden zulässig sind, eine Reihe von Auflagen erfüllen. In Dänemark muss sie zum Beispiel zwischen 18 und 35 Jahre alt sein. Selbstverständlich müssen bei ihr Erbkrankheiten und Infektionskrankheiten (Hepatitis, HIV usw.) ausgeschlossen worden sein.

Wie oft kann eine Frau Eizellen spenden?

Spenderinnen können insgesamt sechsmal spenden, das entspricht höchstens zwölf Kindern.

Wird eine Spenderin für ihre Eizellspenden bezahlt?

Die Spenderin enthält eine Entschädigung in Höhe von 7.000 DKK, die unter anderem Fahrtkosten und andere Kosten in Verbindung mit der Spende decken sollen.

Wie verläuft eine Eizellspende?

1. Hormonelle Stimulation der Spenderin

Jede Frau, die ihre Eizellen spenden möchte, muss sich einer Hormonbehandlung unterziehen, sodass mehr Eizellen heranreifen als in einem natürlichen Zyklus. Zur Eizellentnahme saugt ein Arzt die Eizellen mit einer Hohlnadel aus den Eierstöcken. Dieser Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung. Einige Tage danach setzt die normale Menstruation ein und damit der nächste natürliche Zyklus.

2. Befruchtung der Eizellen im Labor (IVF oder ICSI)

Befruchtung der Eizellen im Labor (IVF oder ICSI). Die entnommenen Eizellen werden im Labor mit Samenzellen des Partners der Empfängerin mittels In-vitro-Fertilisation (IVF) oder intrazytoplasmatischer Spermieninjektion (ICSI) befruchtet. Nach einigen Tagen werden die befruchteten Eizellen in die Gebärmutter der Empfängerin transferiert. Sowohl befruchtete als auch unbefruchtete Eizellen können für einen späteren Transfer eingefroren werden (Kryokonservierung).

3. Hormonelle Vorbereitung der Empfängerin und Eizelltransfer

Auch die Empfängerin wird mit Hormonen behandelt, genauer gesagt mit Östrogenen und Progesteron (auch Gelbkörperhormon genannt). Damit soll der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut unterstützt werden, um so optimale Bedingungen für das Einnisten der Eizelle zu schaffen.

Welche Risiken bestehen bei einer Eizellspende?

Risiko für die Empfängerin

Beim Transfer von mehr als einer befruchteten Eizelle besteht das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft. Eine solche Schwangerschaft birgt eigene Risiken. Eine Schwangerschaft ist bei einer Empfängerin, die das 40. Lebensjahr vollendet hat, risikoreicher als bei einer jüngeren Frau. Ihr Arzt wird Sie vor der Behandlung über alle Risiken aufklären.

Risiko für die Spenderin

Komplikationen sind selten, trotzdem muss jede Spenderin vor der Einwilligung gründlich aufgeklärt werden. In der Praxis ist man immer bemüht, die Hormonbehandlung so schonend wie möglich durchzuführen, um Komplikationen zu vermeiden. Die hormonelle Stimulation kann mit Nebenwirkungen verbunden sein, beispielsweise dem Überstimulierungssyndrom mit heftigen Magenschmerzen, Übelkeit und Atemnot. Möglicherweise ist dann ein Krankenhausaufenthalt erforderlich. Während der Eizellentnahme können Blutungen, Schwellungen, unzureichende Wundheilung, Infektionen oder Nachblutungen auftreten. In seltenen Fällen können auch benachbarte Organe geschädigt werden.

Wussten Sie, dass ... 

...das Risiko von Chromosomenfehlern bei einer Eizellspende deutlich reduziert ist? Bei einer 40-jährigen Frau, die mit eigener Eizelle schwanger wird, beträgt das Risiko einer Trisomie 21 (Down-Syndrom) 1:100.Bei einer Eizellspende von einer 25-jährigen Frau fällt das Risiko der Trisomie 21 auf 1:1.350, d. h. das Risiko der 25-Jährigen.

Erste Schritte

Machen Sie einen Termin für ein unverbindliches Gespräch mit unserem Team für Eizellspenden aus. Die StorkKlinik arrangiert gelegentlich Informationsveranstaltungen, zu denen wir Eizellspenderinnen, Empfängerinnen und Spenderkinder einladen. 

Rufen Sie uns unter +45 32 57 33 16 an oder schreiben Sie eine E-Mail an info[at]storkklinik.dk

Disclaimer Eizellspende

Die deutschen VivaNeo-Kinderwunschzentren bieten keine Beratungs-, Behandlungs- oder sonst begleitende oder vorbereitende Leistungen in Bezug auf Eizellspenden an. In Deutschland ist die Eizellspende und damit verbundene Leistungen gem. § 1 Abs. 1 ESchG strafbar. Wenn Sie sich in einem deutschen VivaNeo-Zentrum zu anderen Leistungen beraten lassen haben, dürfen unsere Zentren in Dänemark, den Niederlanden und Österreich Ihnen keine Behandlung mit gespendeten Eizellen anbieten.

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