Spender / Spenderinformationen

Spenderinformationen

Samenspender sind Männer mit kaukasischem bzw. europäischem Aussehen und einem Durchschnittsalter von rund 25 Jahren. In Sonderfällen können wir auch Spendersamen eines Mannes anderer ethnischer Herkunft bestellen.

Die meisten Samenspender sind Studierende an einer dänischen Hochschule, die ihren Samen in der Regel aus finanziellen und idealistischen Gründen spenden.

Jeder Samenspender muss vor der Spende mehrere ärztliche Untersuchungen absolvieren. Er darf nicht krank sein und in seiner Familie dürfen keine Erbkrankheiten auftreten. 

Auf der Homepage des dänischen Gesundheitsamts sind die ärztlichen Untersuchungen für Samenspender ausführlich beschrieben. In der Regel schlüpfen nur wenige Spender (8 bis 10 %) durch dieses Nadelöhr und können als Samenspender akzeptiert werden.

Bevor Spendersamen zum Verkauf freigegeben wird, wird er sechs Monate unter Quarantäne gestellt. In dieser Zeit muss der Spender drei und sechs Monate nach der Spende einen negativen HIV-Test vorlegen.

Nach dänischem Recht müssen Sie vor einer Behandlung mit Spendersamen über folgende Umstände informiert werden und dies mit Ihrer Unterschrift bestätigen:

„Bei der Wahl von Spendern ist man bestrebt, das Risiko einer Weitergabe von Erbkrankheiten, Missbildungen usw. dadurch zu begrenzen, dass nur solche Spender anerkannt werden, die nach eigenen Angaben keine Kenntnisse über derartige Risiken in ihrer Familie haben und die von einem Facharzt entsprechend befragt und untersucht wurden, um diesen Sachverhalt abzuklären. Trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen kann das Risiko von Erbkrankheiten nicht vollständig ausgeschlossen werden. Falls sich bei dem Kind entgegen aller Erwartungen bei der Geburt und im ersten Lebensjahr Fehlentwicklungen zeigen, die nach Angabe Ihrer Ärzte erblich sind, ist es wichtig, dass Sie dies der Klinik bzw. dem behandelnden Arzt mitteilen, sodass die weitere Verwendung dieses Spendersamens überdacht werden kann. Dies gilt auch, wenn Sie erfahren, dass es sich in Ihrem Fall um die Übertragung einer Infektion vom Spendersamen bzw. der Spendereizelle handelt. Trotz einer Untersuchung des Spenders auf Infektionskrankheiten wie beispielsweise HIV und Hepatitis lässt sich ein solches Risiko nie ganz ausschließen.“– Kapitel 5 der Verordnung des dänischen Gesundheitsministeriums über künstliche Befruchtung

Seit dem 1. Dezember 2013 sind in Dänemark Ärzte, die ein Kind behandeln, das mithilfe einer Samen- oder Eizellspende geboren wurde, oder einen Erwachsenen, der Samen oder Eizellen gespendet hat, verpflichtet, eine Erbkrankheit bei diesem Kind oder dieser Person dem zuständigen Gewebezentrum und dem Gesundheitsamt zu melden, vgl. § 13 Absatz 3 und 4 des dänischen Gewebegesetzes.

Wenn StorkKlinik von einer Samenbank die Mitteilung erhält, dass ein Spender vorübergehend zurückgestellt bzw. unter Quarantäne gestellt ist, dürfen wir diesen Samen erst dann wieder für eine Kinderwunschbehandlung verwenden, wenn uns die Samenbank mitgeteilt hat, dass die Quarantäne aufgehoben und der Spendersamen wieder freigegeben ist. Dies gilt auch, wenn der fragliche Samen speziell zurückgestellt wurde.

Wenn der Spendersamen nicht wieder freigegeben wird, dürfen wir diesen Samen auch nicht länger verwenden. In Sonderfällen kann dieser Samen jedoch nach einem Aufklärungsgespräch über das Risiko einer möglichen bekannten Erbkrankheit und ihrer möglichen Folgen nach Ihrer schriftlichen Einwilligung verwendet werden. Die Verwendung von Spendersamen wird dann dauerhaft verboten, wenn das Risiko einer Erbkrankheit für das Kind erhöht ist.

StorkKlinik übernimmt keine Haftung für das Ergebnis oder die Folgen einer Behandlung oder für die Merkmale sowie den psychischen und/oder physischen Gesundheitszustand eines Kindes. Ausgenommen hiervon sind die allgemeinen dänischen Haftungsvorschriften für im Gesundheitswesen tätige Personen für Fehler und Versäumnisse.

Wir beziehen Spendersamen von der folgenden anerkannten dänischen Samenbank:

European Sperm Bank

Wenn Sie beschließen, Samen selbst zu kaufen und ihn an die StorkKlinik liefern zu lassen, müssen wir Sie darauf hinweisen, dass Samen, der mit einer sogenannten „condition“ erworben wurde, nach dänischem Recht von uns nicht für Ihre Behandlung verwendet werden darf.

Rechtsgrundlage hierfür ist Kapitel 5 § 24 der Verordnung des dänischen Gesundheitsministeriums über künstliche Befruchtung vom 8. Mai 2015.

Anschrift

Stork IVF Klinik | St. Kongensgade 40 H, 1. sal | DK-1264 Kopenhagen K
Tel.: +45 3257 3316 | Fax +45 3257 3346 | info@storkklinik.dk | CVR: 33 03 49 11

Zertifikat

Social Media