Insemination / Hormonelle Stimulation / An der StorkKlinik verwendete Hormone und ihre Nebenwirkungen

Hormone und mögliche Nebenwirkungen

Bei der Gabe von Hormonen können verschiedene Nebenwirkungen auftreten. Diese sind in der Regel leicht und klingen ab, sobald die Hormone abgesetzt werden. Wenn Sie sich während der hormonellen Stimulation unsicher oder unwohl fühlen, sollten Sie sich auf jeden Fall an die StorkKlinik oder Ihren Arzt wenden. Nachstehend haben wir einige Informationen über die üblicherweise in der StorkKlinik verwendeten Hormone und ihre häufigsten Nebenwirkungen zusammengefasst.

Stimuliert die zusätzliche Produktion von natürlichem (endogenem) FSH (follikelstimulierendem Hormon) in der Hypophyse. Das Hormon FSH stimuliert die Ausbildung der Eibläschen (Follikel) in den Eierstöcken. 

Nebenwirkungen: Spannungsgefühl in den Brüsten, Übelkeit, Hitzegefühl, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Magenschmerzen, Stimmungsschwankungen, sehr selten Leberfunktionsstörungen und Sehstörungen. Pergotime ist in Tablettenform erhältlich.

FSH: Follikelstimulierendes Hormon. LH: Luteinisierendes Hormon

Stimuliert die Entwicklung und Reifung von Follikeln in den Eierstöcken.

Nebenwirkungen: lokale Reizung an der Injektionsstelle, Müdigkeit, Völlegefühl, Kopfschmerzen, Spannungsgefühl in den Brüsten und Druck- bzw. Schweregefühl im Unterleib, wenn die Eierstöcke größer werden. Diese Hormone werden als Injektion verabreicht.

HCG: Humanes Choriongonadotropin (auch bekannt als Schwangerschaftshormon) Ovitrelle fördert die letzte Reifungsphase der Eizellen und löst den Eisprung (Ovulation) etwa 36–40 Stunden nach der Injektion aus. Es hat dieselbe Wirkung wie das natürliche Eisprung auslösende Hormon LH (luteinisierendes Hormon).

Nebenwirkungen: lokale Reizung an der Injektionsstelle, leichtes Spannungsgefühl in den Brüsten, Müdigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen und Völlegefühl. Einige Frauen spüren den Eisprung mehr als andere. Ein Schwangerschaftstest 10-12 Tage nach der Injektion von Ovitrelle kann falsch positiv sein. Ovitrelle wird als Injektion verabreicht.

Progesteron (Gelbkörperhormon) stabilisiert die Gebärmutterschleimhaut und erleichtert das Einnisten der befruchteten Eizelle Dieses Hormon wird nur dann bei der Insemination gegeben, wenn eine entsprechende Indikation vorliegt. Crinone ist als Vaginalgel erhältlich, Lutinus als Vaginaltablette.

Nebenwirkungen: Spannungsgefühl in den Brüsten, Übelkeit, Ödeme, in seltenen Fällen psychische Nebenwirkungen und „Festhalten“ der Gebärmutterschleimhaut, was ein Verzögern der Menstruation zur Folge hat, obwohl Sie nicht schwanger sind.

  • Anzeichen einer Infektion an der Injektionsstelle: Rötung, Schwellung, Verdickung.
  • Anzeichen einer lokalen allergischen Reaktion an der Injektionsstelle: Rötung, Schwellung, Jucken.
  • Anzeichen einer beginnenden Überstimulierung (bei Insemination jedoch sehr selten): hervorstehender Unterleib, Unterleibschmerzen, Gewichtszunahme, Ödeme, Fieber, Erbrechen, Miktionsbeschwerden, Atembeschwerden.

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