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Ursachen für Unfruchtbarkeit bei der Frau

Ursachen für Kinderlosigkeit sind in erster Linie:

  • Alter
  • Fehlender Eisprung
  • Verschlossene Eileiter
  • PCO – polyzystische Ovarien
  • Endometriose

Mit zunehmendem Alter sinkt die Fruchtbarkeit der Frau, da sowohl die Anzahl der Eizellen in den Eierstöcken als auch die Bildung der Sexualhormone zurückgeht und die Qualität der Eizellen mit zunehmendem Alter abnimmt. Hinzu kommt, dass mit dem Alter leider auch das Risiko eines spontanen Aborts zunimmt, was auf Chromosomenfehler in den Eizellen zurückzuführen ist. Auch das Alter des Mannes spielt hierbei eine gewisse Rolle, aber nicht im selben Ausmaß wie das der Frau.

Die Erfolgschancen für eine Schwangerschaft bei einer bestimmten Frau lassen sich nur sehr schwer voraussagen, aber generell liegt die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft bei einer 40-Jährigen bei 10 %, bei einer 30-Jährigen bei 25 % und bei einer 20-Jährigen bei 40 %.

Der Grund für einen fehlenden Eisprung ist in der Regel das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS), ein früher Eintritt des Klimakteriums, ein zu hoher Prolaktin-Spiegel oder ein zu niedriger FSH- und LH-Spiegel.

Häufig können wir Frauen, bei denen die Reifung der Eizellen oder der Eisprung (PCO) problematisch ist, mit einer hormonellen Stimulation, einschließlich Ovulationsinduktion, und/oder einer Umstellung der Ernährung helfen. Dadurch wird der Eisprung bzw. der Menstruationszyklus regelmäßig, sodass eine Insemination oder IVF-Behandlung eingeleitet werden kann.

Sind die Eileiter verschlossen oder ist ihre Durchgängigkeit eingeschränkt, ist eine Schwangerschaft, wenn überhaupt, nur schwer möglich, da sich die Eizelle nicht oder kaum durch die Eileiter bewegen oder erst gar nicht dahin gelangen kann. Auch die Samenzellen finden bei eingeschränkter Durchgängigkeit nur bedingt den Weg durch den Eileiter.

Der Verschluss bzw. die geringe Durchgängigkeit eines Eileiters kann mehrere Ursachen haben. Häufig ist dies eine zurückliegende Unterleibsinfektion, beispielsweise mit Chlamydien. Eine solche Infektion kann auch stumm verlaufen, d. h. keine Symptome zeigen. Eine der Folgen einer Unterleibsinfektion kann ein Verkleben der Eileiter sein. Die Eileiter können aber auch nach einer Unterleibsoperation aufgrund von Narbenbildung/Verwachsungen nicht länger durchgängig sein. Ein oder beide Eileiter können auch operativ entfernt worden sein. Auch eine Endometriose kann die Durchgängigkeit der Eileiter bis hin zum Verschluss einschränken. Eine Frau kann jedoch trotz verschlossener Eileiter mittels IVF schwanger werden.

Beim PCO, der Abkürzung für polyzystische Ovarien, enthalten die Eierstöcke zu viele Eibläschen (Follikel). PCO ist eine Krankheit, an der zahlreiche Frauen mehr oder weniger ausgeprägt leiden. PCO ist die häufigste Ursache für unregelmäßige Regelblutungen, in der Regel mit langen Intervallen zwischen Blutungen und einem Zyklus von mehr als 35 Tagen, und fehlenden Eisprung.

Frauen mit PCO können erhöhte Blutwerte für Testosteron, das männliche Sexualhormon, haben und damit eine vermehrte Körperbehaarung und eine Neigung zu unreiner Haut. Auch eine Neigung zu Übergewicht, wobei sich das Fett in erster Linie im Abdomenbereich ansammelt, wird bei Frauen mit PCO häufig beobachtet.

Wenn Sie an PCO leiden, empfehlen wir eine Umstellung Ihrer Ernährung und Ihrer Lebensweise, um das hormonelle Ungleichgewicht zu korrigieren, das für Frauen mit PCO typisch ist. Sprechen Sie mit uns, wenn Sie mehr zu diesem Thema erfahren möchten. Wir können Ihnen auch ein Gespräch mit unserer Ernährungsberaterin anbieten.

Endometriose kann eine sehr schmerzhafte, chronische Krankheit sein, an der bis zu 10 % aller Frauen leiden. Man spricht dann von einer Endometriose, wenn ein Teil der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) außerhalb der Gebärmutterhöhle vorkommt, typisch an den Eierstöcken, wo die Herde Zysten, die sogenannten Endometriose- oder Schokoladezysten bilden, an den Eileitern, in der Harnblase, am Darm oder am inneren Bauchfell. Diese Gewebe verändern sich wie die Gebärmutterschleimhaut unter dem Einfluss von Hormonen. Wie die Gebärmutterschleimhaut wird dieses Gewebe während der Regelblutung abgestoßen und verursacht Blutungen, was sehr schmerzhaft sein kann. Aber nicht alle Frauen zeigen Endometriosesymptome.

 

  • Schmerzen vor und während der Menstruation
  • Schmerzen beim Eisprung
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Sterilität

Da eine Endometriose unterschiedliche Schweregrade und verschiedene Lokalisationen aufweisen kann, beruht die Behandlung der Wahl auf einer individuellen Beurteilung des Arztes. Bei einer Endometriose empfehlen wir immer, dass Sie den weiteren Verlauf mit einem unserer Ärzte, Ihrem Hausarzt oder Ihrem Gynäkologen besprechen.

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